Referenz · Hotel / Apartmentanlage

Hotelkomplex mit 108 Apartments: CO₂-Wärmepumpen für 65 °C Trinkwarmwasser

Zwei industrielle CO₂-Wärmepumpen, sechs Pufferspeicher, Frischwassermodule und eine auf niedrige Rücklauftemperaturen ausgelegte Hydraulik — für 65 °C Trinkwarmwasser, Zirkulation und sehr gute Speicherschichtung.

CO₂-Wärmepumpe65 °C Warmwasser15–18 °C RücklaufniveauFrischwassermoduleZirkulationSchichtung
CO2-Wärmepumpen auf dem Dach des Hotelkomplexes
Zwei industrielle CO₂-Wärmepumpen auf dem Dach des Hotelkomplexes. Die Anlage ist als reine Trinkwarmwasseranlage mit redundanter Systemstruktur aufgebaut.
108Apartments im Hotelkomplex
industrielle CO₂-Wärmepumpen
6Pufferspeicher für Schichtung und Reserve
65 °CTrinkwarmwasser-Solltemperatur
75 °CVorlauf der Wärmepumpen
15–18 °Cniedriges Temperaturniveau im letzten Speicher
Der Schlüssel liegt nicht nur in der Wärmepumpe, sondern in der Hydraulik: 65 °C Trinkwarmwasser und Zirkulation — ohne die Pufferspeicher auf hohem Temperaturniveau zu vermischen.

Die Aufgabe: Hochtemperatur-Warmwasser mit Zirkulation.

Bei einem Hotelkomplex mit 108 Apartments entstehen hohe und wechselnde Warmwasserlasten. Zusätzlich muss die Trinkwarmwasseranlage eine Solltemperatur von mindestens 65 °C bereitstellen und eine Zirkulation sicher versorgen.

Genau diese Kombination ist hydraulisch anspruchsvoll: Zirkulation kann hohe Temperaturen in die Speicher zurücktragen und dadurch die Schichtung zerstören. Für CO₂-Wärmepumpen wäre ein dauerhaft hohes Rücklauftemperaturniveau besonders ungünstig.

Die Lösung: niedrige Rücklauftemperaturen schützen.

Die Hydraulik wurde so ausgelegt, dass trotz hoher Warmwassertemperatur und Zirkulation im letzten Speicher ein niedriges Temperaturniveau von etwa 15–18 °C erhalten bleibt.

Die CO₂-Wärmepumpen können dadurch mit sehr niedriger Eintrittstemperatur arbeiten und gleichzeitig Vorlauftemperaturen von bis zu ca. 75 °C bereitstellen. Der niedrige Volumenstrom unterstützt die Speicherschichtung und reduziert die erforderliche Pumpenleistung.

Trinkwarmwasser im Durchflussprinzip.

Die Wärme wird in sechs Pufferspeichern bevorratet. Das Trinkwarmwasser selbst wird nicht als großes Trinkwasservolumen gespeichert, sondern hygienisch über Frischwassermodule im Durchfluss erzeugt.

Das verbindet hohe Zapfleistung mit einer klaren Trennung zwischen Heizungswasser-Speicherung und Trinkwasserbereitung.

Redundanz und Betriebssicherheit.

Die Anlage ist mit zwei voneinander unabhängigen Systemen aufgebaut. Diese Struktur erhöht die Betriebssicherheit und ermöglicht eine robuste Versorgung eines großen Apartment- und Hotelbetriebs.

Die Regelung führt Wärmepumpen, Speicher, Frischwassermodule und Zirkulation so zusammen, dass Effizienz, Hygiene und Versorgungssicherheit gemeinsam betrachtet werden.

Bilder und Technikdokumentation.

Die Dachaufstellung ist bereits dokumentiert. Fotos aus dem Heizraum werden später ergänzt: sechs Pufferspeicher, Frischwassermodule, Rohrleitungsführung, Zirkulation, Regelung und Visualisierung.

Zwei CO2-Wärmepumpen als redundante Dachaufstellung

Dachaufstellung der zwei CO₂-Wärmepumpen. Das zweite Foto wurde für die Website neutralisiert, damit fremde Hinweisschilder nicht ablenken.

Vorgefertigter Feldverteiler mit TA-Regelung, cMI, Raspberry Pi Bridge und CAN-EZ3

Regelungstechnik als vorbereiteter Feldverteiler: robuste TA-Steuerung, cMI, Raspberry-Pi-Bridge und CAN-EZ3 für Monitoring, Datenanbindung und spätere Optimierung.

Vorbereitet für neue Heizraumfotos.

Platzhalter: sechs PufferspeicherHier später ein Gesamtbild der Speichergruppe einsetzen. Ideal: klare Beschriftung, sichtbare Rohrführung, keine Personen oder Kundennamen.
Platzhalter: FrischwassermoduleHier später die hygienische Trinkwarmwasserbereitung zeigen. Wichtig: saubere Installation, Dämmung, Armaturen, Pumpen und Regelung sichtbar.
Platzhalter: Hydraulik / ZirkulationHier später die besondere Rücklauftemperaturführung und Schichtung erklären. Auch ein Visualisierungs-Screenshot mit 75 °C Vorlauf und 15–18 °C Speicher-/Rücklaufniveau wäre sehr stark.
Platzhalter: Heizraum-GesamtansichtHier später ein aufgeräumtes Technikraumfoto einsetzen: Anlage als Ganzes, Perspektive breit, gute Beleuchtung, keine fremden Logos.

Weitere Case Study.

Als Gegenstück zu dieser hydraulisch anspruchsvollen Warmwasseranlage zeigt die Referenz „Gästehaus mit Brauerei“, wie mehrere Wärmeerzeuger, BHKW, PV/Akku, Küchenlüftung, Brauwasser und zahlreiche Heizkreise in einer gemeinsamen Regelung zusammengeführt werden.

Fazit.

Dieses Projekt zeigt, dass effiziente Hochtemperatur-Warmwasserbereitung mit CO₂-Wärmepumpen nicht allein durch die Auswahl des Wärmeerzeugers entsteht. Entscheidend ist die hydraulische Führung: niedrige Rücklauftemperaturen schützen, Zirkulation beherrschen, Schichtung erhalten und die Frischwasserbereitung hygienisch einbinden.